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Mix it!


Seit zwei Jahren erobert ein ganz besonderer Modetrend die Fashion-Welt und auch in der kommenden
Wintersaison ist er wieder total angesagt: der Materialmix. Doch was wird hier eigentlich womit gemixt
und was geht dabei gar nicht? Sportalm Kitzbühel sagt es Ihnen:


Wilde Kombis, krasse Gegensätze – ein neuer Style wird geboren


Mit Mode zu experimentieren, verschiedene Stile, Farben und Materialien zu mischen ist nicht
neu. Im Gegenteil, schließlich ist es das, was Mode will: Neues kreieren, Statements
setzen und für die eine oder andere Überraschung sorgen. Und doch ist der
Materialmix etwas Einmaliges und Außergewöhnliches, da er mit
Konventionen spielt, Regeln bricht und dabei Feines mit Grobem,
Glattes mit Rauem, Glänzendes mit Mattem kombiniert.


Doch der Reihe nach, zunächst einmal müssen wir klarstellen – Materialmix ist nicht gleich Materialmix:

  1. Das Mixen verschiedener Materialien innerhalb eines Outfits


    Verschiedene Materialien innerhalb eines OutfitsHierbei geht es eher darum, verschiedene Stile innerhalb eines Outfits zu mischen. Dabei werden der Kreativität im Prinzip keine Grenzen gesetzt. Leder, Strick, Chiffon, Seide - alles darf wild kombiniert werden. Das Ziel dabei ist es, Akzente zu setzen, Kontraste zu bilden und Gegensätzliches miteinander zu verbinden. Also ruhig mal das zarte Seidenkleid mit der rockig-coolen Lederjacke oder den eleganten Chiffon-Rock mit dem groben, kuschligen Strickpullover kombinieren.

    Übrigens: Auch beim Thema Accessoires darf „frau“ durchaus mit den Konventionen spielen und verschiedene Stile kombinieren.


  2. Das Mixen verschiedener Materialien innerhalb eines Kleidungsstücks


    Verschiedene Materialien innerhalb eines KleidungsstücksUnterschiedliche Stile zu kombinieren ist eine Sache. Beim ultimativen Materialmix besteht allerdings ein und dasselbe Kleidungsstück aus verschiedenen Materialien! Besonders prädestiniert für diesen besonderen Look sind Jacken, Mäntel und Westen aus Baumwolle, Wolle o.ä., die mit Lederärmeln, Einsätzen oder Beschichtungen aus anderem Material gefertigt werden. Auch vor Röcken, Kleidern, Hosen, Pullovern und sogar Schuhen macht dieser in der kommenden Wintersaison total gefragte Modetrend nicht halt. Da besticht der weiche Samt-Pumps durchaus schon mal mit kühlem Metall-Cap-Toe oder die flauschig-raue Stiefelette wird ganz einfach mit einem Seidenband zum Schnüren kombiniert.



Geht nicht, gibt`s nicht?


So ganz stimmt das nicht. Klar sind beim Stil- und Materialmix Mut und Kreativität gefordert, denn es geht schließlich darum, das zusammenzubringen, was auf den ersten Blick eigentlich gar nicht passt. Aber völlig wahllos sollten die verschiedenen Stylings dennoch nicht durcheinandergeworfen werden. Also: Was geht und was geht nicht?



Das geht!


  • Dem Outfit ein Fashion-Upgrade durch unkonventionelle Kombis verschaffen, d.h. derbe Boots zum feinen Plisseerock tragen oder die coole Lederjacke über das filigrane Spitzenkleidchen werfen.
  • Gezielt Kontraste provozieren: glatt zu rau, schimmernd zu matt, leicht zu schwer, grob zu fein usw.
  • Auf das Dream-Team setzen: Leder-Strick- und Leder-Wolle-Kombis sind der Hit! Durch das Kuschelig-Weiche, das Woll- und Strickmode ausmacht, wird die oft zu hart und derb empfundene Wirkung des Leders abgestumpft und macht es auch außerhalb der Rockerszene salonfähig und alltagstauglich.

Das geht nicht!


  • Das Augenmerk liegt auf dem Material! Also lieber beim Mixen innerhalb einer ähnlichen Farbfamilie bleiben, um den Fokus nicht zu verschieben. Hier und da einen bunten Akzent zu setzen, kann jedoch nicht schaden.
  • Vorsicht vor dem Einsatz auffälliger Accessoires! Denn wie schon gesagt, das Augenmerk liegt auf dem Material. Zusätzliche Accessoires sind weder nötig noch besonders stilvoll.